Habseligkeiten

Konzeption und Entwurf einer Publikation
über die kommunikativen Funktionen von Alltagsgegenständen.

Alle Theorie ist grau, die Bibliothek eine Bleiwüste. Mittendrin:

die geisteswissenschaftliche Arbeit „Habseligkeiten“, die Alltagsgegenstände auf ihre kommunikativen Qualitäten hin untersucht. Das konzeptionelle Gestaltungsziel der Diplomarbeit ist die Abkehr von der ästhetischen Monotonie wissenschaftlicher Literatur – hin zu besserer Verständlichkeit, einer klareren Struktur und vor allem einer spürbaren Erleichterung der Merkleistung durch visuelle Anker, die den Inhalt stützen, ohne ihn zu verfremden oder zu überlagern: Ziel ist die Verwandlung in ein aufmerksamkeitsstarkes „Sachfachbuch“.

Die Umsetzung nutzt schlichte, aber wirksame Mittel: prägnante typographische Elemente und fotografische Illustrationen. Die Fotografien sind dokumentarisch-unprätentiös angelegt. In Beziehung gesetzt werden die Gegenstände mit der „menschlichen“ Ebene, die auf transparenten Seiten dazugeschaltet werden. Platzhalter für den Menschen bilden Miniaturfigürchen in Posen mit hohem Wiedererkennungswert.

Diplomarbeit

Wintersemester 2006/07
Bergische Universität Wuppertal
Referenten: Prof. Uwe Loesch, Prof. Dr. Gerda Breuer

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